Inhaltsverzeichnis
Als privater Bauherr müssen Sie viel im Überblick haben. Besonders wichtig dabei sind die Kosten. Denn ist die Kohle aufgebraucht, wird es schnell einsam auf der Baustelle 🧐
Genau hier kommt der Baukostenplan (BKP) ins Spiel.
Weshalb ist der BKP relevant?
Der BKP sorgt dafür, dass keine Position einfach vergessen wird. Wenn anhand dieses Frameworks geplant wird, kann man sich immer noch verschätzen. Aber immerhin wird alles zusammengetragen, was zusammenkommt. Ausserdem lassen sich pro Gruppe Benchmarks berechnen, die mit einer Freundin (oder der Firma CREATIO) besprochen werden können, um die eigenen KPIs zu bewerten.
Darüber hinaus sorgt die Strukturierung mittels BKP dafür, dass die Angebote der verschiedenen Gewerke miteinander verglichen werden können. Wer schon mal einen Offertenspiegel aus unstrukturierten Offerten erstellt hat weiss, dass das ein kaum zu bewältigende Aufgabe ist ✌🏻
- Transparenz: Nichts geht vergessen.
- Vergleichbarkeit: Offerten mehrerer Unternehmer sind durch eine einheitliche Gliederung einfacher nebeneinander zu legen.
Mögliche Anwendungsfälle
- Projektstart: Bereits in einer Machbarkeitsstudie erhalten Sie in der Regel eine Grobkostenschätzung, die auf +/-20% genau ist. Mit BKP-Benachmarks können Sie diese plausibilisieren.
- Ausschreibungen: Wenn Sie die Ausschreibung machen, können Sie gezielt nach BKP-Positionen unterteilen.
- Kostenverfolgung: Laufend den Ist-Stand mit dem Budget vergleichen und bei Abweichungen reagieren setzt ebenfalls ein sinnvolles Raster voraus.
Wie tief sollte man sich als privater Bauherr mit dem BKP beschäftigen?
Wer wenig Erfahrung hat, kann sich in den Detailpositionen verlieren. Deshalb bietet es sich an, mit einem Profi (z.B. Architekten) zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig lohnt es sich, zumindest die Hauptgruppen zu kennen (z.B. 2 für Gebäude, 4 für Umgebung). So erkennen Sie rasch, ob alle Positionen berücksichtigt werden.
➡️ Möchten Sie mehr über den BKP erfahren? Dann lesen Sie unsere Wiki-Artikel:





